Im Zusammenhang mit der Explosion vor der Lütticher Synagoge im März ist gegen einen Verdächtigen Haftbefehl erlassen worden. Laut La Meuse handelt es sich um einen 49-Jährigen, der wegen seiner Beteiligung an Raubüberfällen einschlägig justizbekannt ist.
Im Mai war in der Türkei ein Mann festgenommen worden, der in Verdacht steht, die Explosion vor der Synagoge in der Lütticher Rue Léon Frédéricq in Auftrag gegeben zu haben. Nach Angaben von La Meuse soll dieser wiederum den 49-Jährigen angeheuert haben.
Vergangene Woche wurden im Rahmen der Ermittlungen in Lüttich Hausdurchsuchungen durchgeführt und sieben Personen festgenommen. Vier wurden inzwischen wieder freigelassen. Die föderale Staatsanwaltschaft führt Ermittlungen wegen Terrorverdacht.
meuse/moko