Die Staatsanwaltschaft Lüttich hat angekündigt, bei Drogenmissbrauch auf Musikfestivals in diesem Jahr eine harte Linie zu fahren. Wer mit verbotenen Substanzen erwischt wird, muss sofort eine Geldstrafe zwischen 50 und 300 Euro zahlen. Wird das abgelehnt, erfolgt eine Vorladung vor das Strafgericht.
Diese Bestimmung gilt laut der Staatsanwaltschaft ausnahmslos für alle, also für die Festivalbesucher, aber auch für Künstler, Techniker, Veranstalter und sonstige Mitarbeiter. "Unser Ziel ist, dass diese Veranstaltungen für das gesamte Publikum in einem sicheren und entspannten Rahmen stattfinden", sagte Rosalie Heinen, die Sprecherin der Staatsanwaltschaft.
meuse/moko