Die Stadt Lüttich hat erstmals ein Geschäft im Rahmen der neuen belgischen Gesetzgebung zur Bekämpfung organisierter Kriminalität schließen lassen. Betroffen ist laut Informationen der RTBF ein Telekommunikationsgeschäft im Stadtzentrum.
Die neue Gesetzgebung ermöglicht es erstmals, organisierte Kriminalität auch abseits von strafrechtlichen Prozessen zu bekämpfen. Sie soll verhindern, dass kriminelle Netzwerke sich in der legalen Wirtschaft breit machen - zum Beispiel, um Geldwäsche zu betreiben.
Nach Angaben der Stadt Lüttich laufen derzeit rund 40 weitere Untersuchungen. Im Fokus stehen unter anderem Handygeschäfte, Nachtläden, Friseursalons, Spielhallen und Gebrauchtwagenhändler.
rtbf/ake