Im Fall des suspendierten Mitarbeiters im Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens hat dessen Ehefrau schwere Vorwürfe gegen die Justiz erhoben. In einem Video auf der Online-Plattform Facebook warf sie der Staatsanwaltschaft in Eupen Willkür vor.
Hintergrund des Verfahrens gegen den Mitarbeiter sind Vorwürfe des Subventionsbetrugs und der Unterschlagung. Die Ehefrau betonte in ihrer Wortmeldung, dass die Ermittlungen bereits seit zwei Jahren andauerten, ohne dass bislang konkrete Beweise für illegale Aktivitäten vorgelegt worden seien. Dies zeige aus ihrer Sicht die Unschuld ihres Mannes.
Der Justiz gehe es inzwischen nur noch darum, das Gesicht zu wahren. Zudem erklärte sie, das gesamte Verfahren basiere lediglich auf den Aussagen anonymer Zeugen.
mz
„Es drückt sich der Eindruck aus, dass am Eupener Gericht Verfahrensabläufe vorab abgesprochen und Beschuldigte vorverurteilt werden. Dabei wird scheinbar auf eine fundierte Beweisaufnahme verzichtet, da entlastende Zeugen nicht zugelassen und Belastungszeugen kaum hinterfragt werden. Das ist wie Rechtswissenschaft bei Temu studiert..."