In Malmedy sorgt die hohe Dichte an Ferienunterkünften für zunehmende Diskussionen. Wie aus aktuellen Zahlen der Kommunalverwaltung hervorgeht, erreicht die Zahl der touristischen Schlafplätze in einigen nördlichen Dörfern der Gemeinde fast die Einwohnerzahl.
Dies schürt die Debatte über das Gleichgewicht zwischen wirtschaftlicher Entwicklung und der Lebensqualität der lokalen Bevölkerung.
In der gesamten Gemeinde Malmedy, die rund 13.000 Einwohner zählt, sind derzeit etwa 3.750 touristische Betten registriert. Mehr als 2.800 davon entfallen auf Ferienhäuser (Gîtes), was über 70 Prozent des Gesamtangebots ausmacht.
Die lokalen Behörden streben nun eine stärkere Regulierung des Sektors an. Der zuständige Schöffe Ersel Kaynak erklärte, dass die Stadtverwaltung keine neuen Ferienhäuser will, sie aber auch nicht verbieten kann.
meuse/mz