Ein 38-Jähriger ist vom Eupener Strafgericht wegen des Transports von Migranten zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das berichtet das GrenzEcho.
Der Mann war im Juli 2024 in St. Vith von der Polizei kontrolliert worden. In seinem Fahrzeug befanden sich vier Afghanen ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung. Das Gericht glaubte seiner Darstellung nicht, dass die vier Männer über eine Mitfahrzentrale in sein Auto gekommen seien und er nichts von ihrem Aufenthaltsstatus gewusst habe.
Zusätzlich verhängte das Gericht eine Geldstrafe von 32.000 Euro, die zu drei Vierteln auf Bewährung ausgesetzt wurde.
In einem weiteren Verfahren verurteilte das Gericht zwei Männer aus der Provinz Luxemburg zu Geldstrafen von jeweils 4.000 Euro. Die Strafen wurden zu acht Zehnteln auf Bewährung ausgesetzt. Bei einer Kontrolle nahe der luxemburgischen Grenze hatten Ermittler im Januar 2025 Heizöl im Tank ihres Fahrzeugs entdeckt.
mitt/js