16 Lehrerinnen aus Ostbelgien haben ihre Zusatzausbildung in Deutsch als Zweitsprache erfolgreich abgeschlossen. Die Diplome wurden in der vergangenen Woche im Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Eupen verliehen.
Die Ausbildung dauerte rund neun Monate. Insgesamt investierten die Teilnehmerinnen nach Angaben des Ministeriums mehr als 5.000 Arbeitsstunden. Erstmals arbeitete die Deutschsprachige Gemeinschaft dabei mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena zusammen.
Die Fortbildung soll Lehrkräfte dabei unterstützen, Kinder und Jugendliche zu fördern, deren Erstsprache nicht Deutsch ist. Die Ausbildung behandelte unter anderem Sprachentwicklung, Sprachförderung, Diagnostik und Interkulturalität. Sie richtete sich an Lehrkräfte aus Kindergarten, Primar- und Sekundarschule und setzte laut Ministerium besonders auf den Praxisbezug.
Bildungsminister Jérôme Franssen würdigte das Engagement der Absolventinnen und betonte die Bedeutung der Sprachförderung für den Bildungserfolg.
mitt/gaz