Bei Heimbach Specialities in Kelmis sollen 33 Mitarbeiter entlassen werden. Das hat die Direktion der Belegschaft am Freitag im Rahmen eines außerordentlichen Betriebsrats mitgeteilt. Heimbach stellt vorwiegend Textilien, Filze und Siebe für unterschiedliche Industriezweige her.
Nach Angaben der Gewerkschaft CSC hat die Unternehmensleitung mangelnde Rentabilität der Sparte PMC als Grund für die Entlassungen angeführt. Dabei handelt es sich um Bespannungen für Maschinen zur Papierherstellung.
Wie der regionale Gewerkschaftssekretär Fabrice Monseur von der CSC Metea sagte, kam die Ankündigung völlig überraschend, da das Unternehmen schwarze Zahlen schreibe. "Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich Ihnen nur sehr wenige Informationen geben. Wir werden uns am Montagnachmittag mit den Kollegen von der CNE, mit unserem Gewerkschaftsteam treffen, um mehr Informationen zu erhalten."
"Ich gehe davon aus, dass uns die Geschäftsleitung in den nächsten Tagen einladen wird. Da wir bei über zehn Prozent der Belegschaft liegen, befinden wir uns im Rahmen eines Renault-Verfahrens", so Monseur.
Heimbach gehört zur Unternehmensgruppe Albany International und beschäftigt nach Angaben der CSC Metea am Standort Kelmis 101 Personen, davon 86 Arbeiter.
Das Unternehmen war am Freitag nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.
mitt/gaz