Die erhöhten AktiF- und AktiF-Plus-Zuschüsse der Deutschsprachigen Gemeinschaft zeigen erste Wirkung. Das geht aus einer Antwort des zuständigen Ministers Jérôme Franssen auf eine parlamentarische Frage von Frederik Wertz hervor.
Seit Anfang des Jahres wurden bis zum 9. Juni insgesamt 137 Einstellungen mit den erhöhten Förderungen unterstützt. Davon entfielen 69 auf AktiF-Berechtigte und 68 auf AktiF-Plus-Berechtigte. Rund zwei Drittel der geförderten Einstellungen erfolgten im privaten Wirtschaftssektor. Weitere Stellen wurden bei VoGs sowie bei öffentlichen Einrichtungen und Gemeinden geschaffen.
Besonders positiv bewertet der Minister den Anstieg bei den AktiF-Plus-Einstellungen. Diese Förderung richtet sich an Menschen, die es auf dem Arbeitsmarkt besonders schwer haben. Dass inzwischen etwa die Hälfte aller geförderten Einstellungen auf diese Zielgruppe entfällt, wertet Franssen als Zeichen dafür, dass die höheren Zuschüsse Arbeitgeber stärker zur Einstellung benachteiligter Arbeitssuchender motivieren.
Eine erste Analyse zeigt im Vergleich zum Vorjahr insgesamt einen leichten Anstieg der geförderten Einstellungen. Für eine abschließende Bewertung sei es laut Franssen aber noch zu früh. Die vollständigen Auswirkungen der Reform würden sich erst in den kommenden Monaten und Jahren zeigen.
mitt/re