Die Wallonische Region möchte den Zugang zu beruflichen Führerscheinen verbessern. Dazu wurde ein neuer Gesetzentwurf vorgestellt.
Betroffen sind die Führerscheine der sogenannten Gruppe 2, das sind zum Beispiel LKW- oder Busführerscheine. Kommt das Gesetz durch, könnten Menschen mit Lernschwierigkeiten oder besonderem Unterstützungsbedarf bei der theoretischen Prüfung Zugang zu angepassten Prüfungsmodalitäten erhalten.
Laut der ostbelgischen MR-Regionalabgeordneten Christine Mauel ist diese Maßnahme für die DG als ländliche Grenzregion besonders wichtig, da hier Berufe im Transport-, Logistik- oder Personenbeförderungssektor eine zentrale Rolle spielen. Sie sieht es als eine Chance, mehr qualifiziertes Personal für Unternehmen auszubilden.
Mit der Reform möchte die wallonische Regierung auch die Organisation der theoretischen Prüfungen vereinheitlichen. Der Text liegt aktuell beim Staatsrat zur Begutachtung.
mitt/ake