Die Wallonische Region will transparenter über die verfügbaren Kapazitäten im Stromnetz kommunizieren. Dazu soll bis zum Sommer eine neue Karte veröffentlicht werden. Das geht aus der Antwort auf eine parlamentarische Frage des ostbelgischen Regionalabgeordneten Patrick Spies (SP) hervor.
Aktuell sind laut der zuständigen Ministerin Cécile Neven (MR) drei Viertel der Netzpunkte ausgelastet. Im Übertragungsnetz seien zusätzlich in etwa 95 Prozent der Fälle keine Kapazitäten mehr frei.
Patrick Spies warnt vor den wirtschaftlichen Konsequenzen dieser Situation, auch in der DG. Häufig würden Unternehmen auf Wartelisten gesetzt, ohne klare Perspektive für einen Stromanschluss, schreibt er in einer Pressemitteilung. Dies bremse Investitionen und sorge für erhebliche Planungsunsicherheit.
Spies fordert, dass "rasch praktikable Lösungen" umgesetzt werden. Es gehe nicht nur um technische Fragen, sondern um die Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes.
mitt/ake