Die Proteste gegen die geplanten Reformen im Unterrichtswesen der Französischen Gemeinschaft gehen weiter. Am Freitagmorgen gingen mehr als als tausend Studenten in Lüttich auf die Straße.
Auch am Donnerstagabend versammelten sich zahlreiche Menschen vor dem Hauptgebäude der Universität Lüttich. Sie wehren sich gegen die geplante Erhöhung der Studiengebühren und weitere Sparmaßnahmen zulasten von Schulen, Beschäftigten und Schülern.
Seit Anfang der Woche nehmen die Protestaktionen im französischsprachigen Landesteil zu. Vielerorts läuft der Unterricht nur eingeschränkt. Laut der christlichen Gewerkschaft CSC standen zahlreiche Schulen fast still.
Nächsten Donnerstag soll das Parlament der Französischen Gemeinschaft über das entsprechende Dekret abstimmen.
belga/ake