In Chênée soll ein ehemaliges Industriegelände entlang der Weser in einen großen öffentlichen Park umgewandelt werden. Das Projekt soll gleichzeitig helfen, den Stadtteil künftig besser vor Überschwemmungen zu schützen.
Die alten Ufermauern der Weser werden dafür abgerissen und durch natürliche Böschungen ersetzt. Bei Hochwasser soll sich der Fluss auf dem Gelände ausbreiten können, um den Druck auf das Viertel zu verringern.
Die Arbeiten sind Teil der Folgenbewältigung nach den schweren Überschwemmungen von 2021. Geplant sind außerdem eine neue Fußgänger- und Fahrradbrücke, neue Wege, Grünflächen sowie ein sogenannter "MobiPôle" mit Busbahnhof, Fahrradabstellplätzen und Parkplätzen.
Für das Projekt müssen mehrere Gebäude abgerissen werden. Teilweise laufen dafür Enteignungen. Die Arbeiten sollen Ende 2027 beginnen und bis Sommer 2029 dauern. Das Gesamtbudget liegt bei rund 60 Millionen Euro.
rtbf/re