Die Messzelle des nuklearen Notfallplans (Celmes) hat am Dienstag auf dem Gelände des Zivilschutzes in Crisnée bei Lüttich eine großangelegte Atomschutzübung organisiert.
Das Szenario sah ein durch Radioaktivität kontaminiertes Gebiet vor. Dafür wurde eine echte radioaktive Quelle unter Betonplatten versteckt. Einsatzkräfte in Schutzanzügen mussten die Strahlung messen, die Kontamination eingrenzen sowie Material dekontaminieren und sichern.
Getestet wurden außerdem die Übermittlung von Messdaten an die Föderalagentur für Nuklearkontrolle sowie die Zusammenarbeit verschiedener Dienste, darunter Zivilschutz, Armee, SCK CEN, IRE und die Lebensmittelagentur Afsca.

belga/re