Ab Ende Mai wird in der Euregio Maas-Rhein als möglicher Standort des Einstein-Teleskops das Ausmaß von Bodenschwingungen gemessen. Dazu werden 700 Geophone genutzt.
Die Untersuchung soll Erkenntnisse darüber erbringen, welche Auswirkungen die Schwingungen, die etwa vom Autoverkehr oder von der Industrie ausgelöst werden, auf das Einstein-Teleskop haben könnten.
Die Untersuchung wird mehrere Wochen andauern und von der Universität Lüttich, der RWTH Aachen und dem Meteorologischen Institut der Niederlande geleitet.
Möglichst geringe Bodenschwingungen gelten als Voraussetzung für das Einstein-Teleskop, um damit störungsfrei Messungen durchführen zu können. Zu den möglichen Standorten für das Einstein-Teleskop zählen neben der Euregio Maas-Rhein auch die Lausitz in Ostdeutschland sowie die italienische Insel Sardinien.
avenir/moko