Nach einer Polizeikontrolle in St. Vith muss sich ein 38-Jähriger wegen mutmaßlichen Menschenschmuggels vor Gericht verantworten. Bei dem Mann handelt es sich um einen Afrikaner, der in Deutschland gemeldet ist. Das berichtet das Grenz-Echo.
Bei der Kontrolle im Juli vergangenen Jahres saßen vier Afghanen ohne gültige Aufenthaltspapiere im Wagen des Angeklagten. Laut Staatsanwaltschaft soll der Mann regelmäßig Fahrten zwischen Deutschland und Belgien durchgeführt haben. Die Staatsanwaltschaft fordert zwei Jahre Haft auf Bewährung und 40.000 Euro Geldstrafe.
Der Angeklagte bestreitet die Vorwürfe. Er besuche in Belgien regelmäßig seinen Sohn. Die Mitfahrzentrale sei für ihn ein Mittel, um seine Einkünfte aufzubessern. Von fehlenden Aufenthaltsgenehmigungen seiner Passagiere wisse er nichts. Die Verteidigung fordert Freispruch. Das Urteil soll am 15. Juni fallen.
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