Das Mitspracherecht der Regionen bei EU-Förderprogrammen war Thema eines Treffens zwischen dem wallonischen Ministerpräsidenten Adrien Dolimont und dem ostbelgischen Europaabgeordneten Pascal Arimont in Brüssel.
Arimont ist Verhandlungsführer des EU-Parlaments für den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). In einer Pressemitteilung unterstreicht Arimont, dass geplante Reformen auf die spezifischen Bedürfnisse der Regionen eingehen müssen. Hintergrund sind Pläne der EU-Kommission, mehrere Förderprogramme ab 2028 in einem nationalen Plan zusammenzufassen.
Arimont warnt davor, dass regionale Interessen dadurch geschwächt werden könnten. Fördermittel müssten weiterhin direkt den Regionen zugutekommen. Auch Dolimont betonte die Bedeutung einer starken regionalen Kohäsionspolitik für Investitionen und den Abbau regionaler Unterschiede.
mitt/dop