Der ostbelgische Europaabgeordnete Pascal Arimont hat strengere Regeln für Kabelimporte aus Nicht-EU-Ländern gefordert. Das sagte Arimont bei einem Arbeitsbesuch im Eupener Kabelwerk.
Konkret geht es um Wettbewerbsnachteile, unter denen europäische Kabelhersteller gegenüber Anbietern aus Nicht-EU-Ländern leiden. Zwar gibt es ein europäisches CO2-Grenzausgleichssystem (CBAM). Diese CO2-Regeln würden aber nur für Vormaterialien wie Stahl oder Aluminium gelten. Fertige Kabelimporte würden bislang nicht ausreichend erfasst. Dadurch könnten Produkte aus Drittstaaten günstiger auf den europäischen Markt kommen.
Arimont hat deshalb Änderungsanträge im Europäischen Parlament eingebracht. Das Kabelwerk Eupen mit rund 800 Mitarbeitern sei ein wichtiger Arbeitgeber für Ostbelgien und zentral für Energiewende und Digitalisierung.
mitt/dop