Das habe die Prüfung durch den gemischten Berufungsausschuss der Wallonischen Region und der Deutschsprachigen Gemeinschaft ergeben. Die Gemeinde sieht darin einen deutlichen Rückschlag für die Energiewende vor Ort. Die reduzierte Anlage erreiche nur rund 60 Prozent der ursprünglich geplanten Leistung.
Der Gemeinderat bewertet die Entscheidung als schwer nachvollziehbar. Bürgermeister Mario Pitz erklärt, man habe über Jahre ein durchdachtes und umweltverträgliches Konzept erarbeitet. Laut dem zuständigen Schöffen Guido Deutz gefährde die Kürzung die Klimaziele der Gemeinde und sende ein falsches Signal.
Auch die Opposition bedauert die Entscheidung.
Grund für die Ablehnung von zwei Windrädern ist laut Gemeinde Raeren ein Einspruch eines kanadischen Börsenfunkunternehmens. Ein negatives Gutachten des föderalen Frequenzverwalters habe diese Entscheidung gestützt.
Die Gemeinde prüft nun gemeinsam mit dem Projektpartner alle rechtlichen Möglichkeiten. In den kommenden Wochen soll außerdem analysiert werden, ob das Projekt in der genehmigten Form wirtschaftlich umsetzbar ist. Ziel bleibe es, fünf Windräder zu errichten.

Abgelehnt wurden die Windräder 2 und 4 auf dem Plan. Sie würden eine Funkstrecke für Börsenhandel stören.
mit./okr
Dass die “Energiewende” ein Irrweg ist können die Raerener Gemeinderäte aktuell beim Blick aus dem Fenster sehen. Die Windräder im Windpark „Münsterwäldchen“, direkt nebenan, stehen still, aus dem Wind gedreht, wegen dem PV-Mittagspeak im Deutschen Stromnetz. Jetzt will man in Raeren unbedingt noch 5 Windräder daneben stellen die bei dieser Wetterlage auch aus dem Wind gedreht werden; die Physik ist dieselbe auf beiden Seiten der Grenze. Wieso sind die Kommunalpolitiker so ideologisch verblendet? Glauben sie wirklich sie retten das Klima oder füllen damit die Gemeindekasse? Oder heulen sie nur mit den (grünen) Wölfen und verstehen gar nicht was sie da tun....