Unter massiven Sicherheitsvorkehrungen ist in der Nacht auf Mittwoch in Nordrhein-Westfalen ein zweiter Atommüll-Behälter von Jülich nach Ahaus gebracht worden.
Am frühen Mittwochmorgen traf der Castor dort im Brennelemente-Zwischenlager ein, wie ein Polizeisprecher bestätigte. Der Transport sei ohne besondere Vorkommnisse erfolgt.
Der Speziallaster mit dem Behälter war rund eine Stunde später als geplant in Jülich losgefahren. Wie schon beim ersten Castor-Transport vor vier Wochen demonstrierten Atomkraftgegner gegen die Transporte.
Sie hatten sich am Dienstagabend zu Mahnwachen in Jülich, Ahaus und an der Transportstrecke in Bottrop versammelt. Ein Plakat in Jülich nannte die Transporte "konzeptlos, überflüssig und gefährlich".
dpa/sh