Die Wallonische Regierung hat den überarbeiteten Dienstleistungsvertrag für die Betreibergesellschaft der TEC (OTW) genehmigt. Darin erhält die OTW mehr Autonomie. Gleichzeitig verlangt die Regierung einen Minimaldienst und eine frühere Information der Nutzer für den Streikfall.
In ländlichen Gebieten sollen nach Willen der Regierung mehr Rufbusse eingesetzt werden. Dadurch soll das Angebot flexibler und an die Realität vor Ort angepasst werden. Weitere geplante Maßnahmen sind eine bessere Verbindung zwischen Bus und Bahn, die schrittweise Einführung von Kartenzahlung im Bus und die Übertragung der Schultransporte an die zuständigen Verwaltungen. Das soll ab 2028 passieren.
Durch den überarbeiteten Vertrag soll die TEC mehr Einnahmen generieren. Die Kosten sollen bis 2030 zu 14 Prozent durch eigene Erlöse gedeckt werden.
belga/ake