"Dank ihres Einsatzes blieb der Rechter Schieferstollen als Kulturdenkmal erhalten und wurde zu einem touristischen Anziehungspunkt in Ostbelgien", sagte der ZVS-Vorsitzende Dr. Jens Giesdorf beim Festakt am Samstagnachmittag im St. Vither Rathaus. Dabei blickte er auf die Anfänge der VoG 1998 zurück und würdigte die harte Arbeit bei der Freilegung und Sicherung des Schieferstollens.
Die Ausdauer und Hartnäckigkeit der Ehrenamtlichen hob auch der Historiker Carlo Lejeune in seiner Laudatio auf den Verein hervor. Immerhin habe es neun Jahre gedauert, bis der Rechter Schieferstollen 2007 eröffnet werden konnte. Seitdem haben 200.000 Menschen das Bergwerk besucht.
Man müsse schon ein bisschen verrückt sein, um solch ein Projekt durchzuziehen, meinte Didier Landers, Vorsitzender der VoG "Schieferstollen Recht", in seiner Dankesrede. Das sei nur durch eine verschworene Gemeinschaft von Freunden möglich gewesen. Nicht nur den Pionieren des Anfangs, auch den Freiwilligen, die später hinzugekommen seien, gelte die Auszeichnung.
Auch der St.Vither Bürgermeister Werner Henkes und Kulturschöffin Margret Schmitz würdigten das unermüdliche Engagement der Vereinsmitglieder. Kultur- und Tourismusminister Gregor Freches sprach von einem Meisterwerk. Mit mehr als 12.000 Besuchern pro Jahr sei der Rechter Schieferstollen das am meisten besuchte Museum in der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Im Herbst soll dort ein neues Blaustein-Museum eröffnet werden.
Radio-Interview mit dem Vorsitzenden der VoG, Didier Landers, im Player:
Michaela Brück

