Das Krankenhaus Düren schließt Ende Juni seine Geburtsstation. Hintergrund ist die Krankenhausreform in Nordrhein-Westfalen. Sie soll Behandlungen stärker bündeln.
Deshalb gibt das Krankenhaus Düren die Bereiche Geburtshilfe und Frauenheilkunde zum 1. Juli ab. Die betroffenen Patientinnen übernehmen die entsprechenden Abteilungen im St.-Marien-Hospital in Düren-Birkesdorf.
Im Gegenzug erhält das Krankenhaus Düren einen neuen Schwerpunkt: Die Wirbelsäulenchirurgie wird künftig dort gebündelt und weiter ausgebaut.
Die Politik begrüßt die Einigung. Sie gilt als wichtiger Schritt für die Zukunft der Krankenhäuser im Kreis Düren.
ake