Zum 1. April ruft die CSC in Lüttich am Mittwoch zu einer ungewöhnlichen Pressekonferenz auf. Sie will auf Missstände im Unterrichtswesen der Französischen Gemeinschaft aufmerksam machen. Dazu stellt sie einen fiktiven Plan zur Umgestaltung des Sektors vor.
Der Plan wirkt auf den ersten Blick konkret: bessere Betreuung von Schülern, weniger Ungleichheit, weniger Sitzenbleiben und attraktivere Arbeitsbedingungen für Lehrkräfte. Doch in Wirklichkeit ist das Ganze inszeniert. Die Aktion am 1. April ist als Parodie auf eine offizielle, ministerielle Pressekonferenz gedacht. Die Gewerkschaft will so auf den Mangel an finanziellen Mitteln im Bildungsbereich hinweisen.
Im Anschluss folgt eine sogenannte "Glagla-Party". Damit spielt die CSC auf die Bildungsministerin der französischen Gemeinschaft, Valérie Glatigny, an.
meuse/ake