Laurent Kuckartz geht es vor allem darum, den Schülern die verschiedenen Möglichkeiten aufzuzeigen, die zum Beispiel KI bietet. "Das ist sicherlich nicht für jeden etwas. Manche Schüler arbeiten vielleicht auch weiter lieber auf Papier. Aber es ist wichtig, den Schülern die Möglichkeiten zu geben. Das sind auch pädagogisch ganz neue Möglichkeiten, die da in der Klasse entstehen. Die sollten wir nutzen."
Auch auf die Gefahren weist er die Schüler hin. In der Unterstufe geht es im Unterricht eher darum, KI als Hilfsmittel für Zusammenfassungen oder zum Bilder generieren zu nutzen, während in der Oberstufe konkreter mit KI gearbeitet wird. "Im sechsten Jahr Wirtschaftsinformatik nutzen wir KI, um kleine Miniunternehmen zu gründen, und am Ende sollen die Schüler die Vor- und Nachteile von KI erläutern. Ein paar Schüler sagen mir dann auch, dass gewisse Sachen ohne KI schneller gegangen wären", sagt Laurent Kuckartz.
Am 20. Mai ist die Preisverleihung in Brüssel. Vorher muss Laurent Kuckartz sein Projekt noch einmal vor einer Jury vorstellen.
Radio-Interview mit Laurent Kuckartz im Player:
Lena Orban