Konkret wird die obere Schicht des Fahrbahnbelags zwischen der Raststätte Haut-Vent bei Elsaute und der Anschlussstelle Eupen/Lontzen erneuert. Die Maßnahmen betreffen ausschließlich die Fahrtrichtung Aachen. Wenn das Wetter mitspielt, sollen die Arbeiten bis Ende April abgeschlossen sein.
Die eigentliche Hauptphase beginnt am 4. April. Dann wird der Verkehr zwischen der Raststätte Haut-Vent und der Anschlussstelle Eupen/Welkenraedt in beiden Richtungen auf jeweils eine Spur reduziert. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung ist ebenfalls vorgesehen. Bereits jetzt kann es punktuell zu einspurigen Verkehrsführungen kommen, vor allem in Richtung Lüttich und Battice.
Zusätzlich werden mehrere Ab- und Auffahrten gesperrt oder umgeleitet. Betroffen sind unter anderem die Ausfahrt "East Belgium Park" auf Höhe der Industriezone in Baelen sowie die Ausfahrten Welkenraedt/Lontzen. Der Verkehr wird jeweils über die Ausfahrt Eupen umgeleitet. Diese bleibt während des Großteils der Arbeiten geöffnet, muss jedoch für etwa drei Tage vollständig gesperrt werden, um Asphaltarbeiten durchzuführen.
Besonders angespannt dürfte die Verkehrssituation rund um den Kreisverkehr an der Herbesthaler Straße in Eupen werden. Da ein Großteil des Verkehrs über diesen Knotenpunkt geleitet wird, ist hier vor allem zu Stoßzeiten mit Staus zu rechnen.
Komplizierter wird es auch für Autofahrer, die von Eupen aus in Richtung Aachen auf die Autobahn wollen. Eine direkte Auffahrt ist während der Arbeiten nicht möglich. Stattdessen führt die Umleitung zunächst in Richtung Lüttich bis nach Thimister. Dort müssen Fahrer die Autobahn verlassen, die Fahrtrichtung wechseln und anschließend wieder zurückfahren - vorbei an Eupen in Richtung Aachen.
Viele Verkehrsteilnehmer dürften daher auf Ausweichstrecken durch Eupen und die umliegenden Ortschaften ausweichen, etwa über die Herbesthaler Straße und die Aachener Straße in Richtung Eynatten. Auch hier kann es je nach Verkehrsaufkommen zu Verzögerungen kommen.
Die Kosten für die Arbeiten belaufen sich auf ein Gesamtvolumen von rund 1,9 Millionen Euro.
Robin Emonts