Am Dienstag findet in Eupen eine Kulturkonferenz statt - unter dem Motto "Gemeinsam. Vernetzt. Nachhaltig." Die Konferenz bildet den Abschluss eines Interregprojektes. Es geht um die Großregion. "Im großregionalen Bereich bedarf es noch Vernetzungsarbeit. Und eben da setzt das Projekt 'Bewegende Kultur' an - und da beschäftigen wir uns ausschließlich mit mobilen Kulturkonzepten, weil der großregionale Raum sehr ländlich geprägt ist und wir da vor den gleichen Herausforderungen stehen", erklärt Benjamin Fleig, der für KultKom dabei ist.
Konkret geht es darum, zu schauen, welche Konzepte vielleicht auch in unserer Region funktionieren könnten. Das Angebot in Sachen mobile Kulturkonzepte ist jedenfalls groß und vielfältig. "Unser Leadpartner in dem Projekt ist die Kulturkarawane in Trier und die hat sich auf mobile Konzepte spezialisiert. Ein Beispiel ist die kleine E-Bike Bühne, die autark auch im Weinberg funktioniert."
Die Kulturszene blüht wieder auf - und das nachdem sie in der Coronakrise ganz am Boden war. Die Zeit damals hat deutlich gemacht: Es macht Sinn, auf mobile Konzepte zu setzen. "Gerade während Corona war es ja das, was funktioniert hat, weil man ja sonst nichts durfte. So musste man kreative Lösungen finden. Und nach Covid ist das jetzt auch schon fast irgendwie gesättigt."
Am Dienstag wird sich zeigen, in welche Richtung die Vernetzung innerhalb der Großregion gehen kann und was sich daraus ergeben wird. Kulturell über Landesgrenzen hinweg arbeiten, ist jedenfalls ein Ziel des Ganzen.
Kulturinteressierte können noch dazu stoßen. Von 15 bis 20 Uhr findet die Konferenz mit Impulsvorträgen im Jünglingshaus in Eupen statt. Anmelden kann man sich bei KultKom in Eupen.
Lena Orban