Der Braunkohletagebau Hambach soll in einen der größten Seen Deutschlands verwandelt werden. Dazu soll ab 2030 Wasser aus dem Rhein in die Grube eingeleitet werden.
Vorgesehen ist, das Wasser über eine kilometerlange Leitung fließen zu lassen, die erst noch verlegt werden muss. Allerdings liegt bisher keine Genehmigung vor, um das Wasser in den Tagebau einleiten zu können. Das notwendige Genehmigungsverfahren soll voraussichtlich im September beginnen.
Naturschützer äußern Kritik an dem Vorhaben. Sie weisen auf zahlreiche chemische Stoffe im Rheinwasser hin, die über die Einleitung in den neuen See gelangen könnten. Der See in der Grube des Tagebaus Hambach wird über eine Fläche von rund 42 Quadratkilometern verfügen und bis zu 200 Meter tief sein.
wdr/moko