Acht Jahre nach dem Diebstahl von 5.000 Militärobjekten aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs wurden in Lüttich nun die Ermittlungen wieder aufgenommen.
Die Sammlung gehörte dem verstorbenen Philippe Gillain, Vater der Schauspielerin Marie Gillain und Mitbegründer des Museums von Gleize. Die Berufungskammer ordnete an, mehrere Zeugen, darunter Freunde und Nachbarn, am 9. September dieses Jahres zu vernehmen. Auch die wenigen wiedergefundenen Objekte sollen geprüft werden. Der Hauptverdächtige Marc V. beteuert weiterhin seine Unschuld.
Der Diebstahl ereignete sich am 11. September 2017, als die 5.000 Objekte aus dem gesicherten Dachboden von Gillains Wohnung verschwanden. Die Familienangehörigen fordern Schadensersatz in Höhe von 1,54 Millionen Euro sowie 5.000 Euro für den immateriellen Schaden.
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