Die Wallonie reagiert auf Sorgen vieler Unternehmen bei der Besteuerung von Maschinen. Nach einer Steuerreform im Dezember hatten Firmen befürchtet, dass bestimmte Investitionen plötzlich deutlich stärker besteuert werden könnten. Das hätte vor allem Maschinen und Produktionsanlagen betroffen.
Die wallonische Regierung hat nun reagiert. Für das Jahr 2026 bleibt der bisherige steuerliche Rahmen bestehen. Das Parlament setzte diese Entscheidung am Montag im Haushalts- und Finanzausschuss um. Damit sollen Unternehmen mehr Planungssicherheit bekommen.
Wichtig ist das auch für Ostbelgien. Die Region hat viele exportorientierte Industrieunternehmen, die auf moderne Anlagen angewiesen sind.
Die ostbelgische Abgeordnete Christine Mauel begrüßt den Schritt. Investitionen in Maschinen seien die Grundlage für Innovation, Wachstum und Arbeitsplätze. Gleichzeitig arbeitet die Regierung an einer umfassenden Reform ab 2027.
mitt/gaz