Das Institut für Tropenmedizin Antwerpen hat ein neues Forschungsprojekt gegen Malaria gestartet. Das Projekt heißt "be-IMPACT" und soll die Behandlung und Vorbeugung bei belgischen Reisenden verbessern, die aus Risikogebieten zurückkehren.
Hintergrund ist eine steigende Zahl von Infektionen. Laut Institut hat sich die Zahl der Malariafälle bei belgischen Reisenden in den letzten zehn Jahren verdoppelt. 2023 gab es mit 507 Fällen sogar einen Höchststand.
Am Projekt beteiligen sich erstmals acht Krankenhäuser aus allen drei Regionen des Landes, darunter das UZ Antwerpen, das UZ Gent und das CHU Sart-Tilman in Lüttich.
Die Forscher arbeiten in drei Bereichen: Sozialwissenschaftler untersuchen das Verhalten von Reisenden. Ärzte prüfen die Wirksamkeit der aktuellen Behandlungen. Und Laborteams analysieren den Malariaparasiten - auch mit Blick auf mögliche Resistenzen gegen Medikamente.
belga/gaz