In der Provinz Lüttich beginnt am 16. März ein Pilotprojekt zur Sprachauswahl bei der Notrufnummer 112. Derzeit werden Anrufer dazu aufgerufen, den gewünschten Dienst Feuerwehr, Krankenwagen oder Polizei auszuwählen.
Im Rahmen des Pilotprojektes wird eine Sprachauswahl hinzugefügt, um mit einem Ansprechpartner verbunden zu werden, der das Anliegen in französischer, niederländischer beziehungsweise deutscher Sprache entgegennimmt.
"Auf Initiative des Föderalen Öffentlichen Dienstes Inneres wird das Verfahren verbessert, um eine schnellere und präzisere Hilfe zu garantieren", teilte die Provinz Lüttich mit. In Notlagen und Stresssituationen sowie bei der Weitergabe präziser Angaben sei es wichtig, sich in der bevorzugten Sprache ausdrücken zu können.
belga/moko