Der Kelmiser Bürgermeister Daniel Hilligsmann ist der Ansicht, dass eine engere Zusammenarbeit der Öffentlichen Sozialhilfezentren Skaleneffekte freisetzen und Strukturkosten senken könnte.
Die Arbeitsmarktreform der Föderalregierung sorge für erheblichen Druck auf die Vermittlungsdienste der ÖSHZ. So müssen Langzeitarbeitslose, deren Arbeitslosengeld gestrichen wurde, weitervermittelt werden. Allein in Kelmis erwarte man rund 200 Personen. Solche Größenordnungen seien strukturell nicht vorgesehen und bedeuten für die Behörden erheblichen Mehraufwand, so Hilligsmann.
Der Kelmiser Bürgermeister schlägt die Einrichtung einer Arbeitsgruppe mit Vertretern der Deutschsprachigen Gemeinschaft, der Gemeinden und der Öffentlichen Sozialhilfezentren vor.
mitt/moko