Die Stadt Lüttich will das Carré sicherer machen. Bürgermeister Willy Demeyer stellte ein Aktionsplan für das beliebte Ausgehviertel vor. Zuvor hatte eine Stadträtin das Thema Gewalt im Carré aufgegriffen.
Geplant sind einerseits Präventionsmaßnahmen. Dazu steht ein Konfliktmanagementteam allen Cafébesitzern zur Verfügung. Andererseits hat die Stadt sogenannte "Safe Places" eingerichtet. Fünf Orte im Umkreis des Carrés bieten Schutz für Menschen in Notlagen - mit geschultem Personal, um ihnen zu helfen.
Auch die Polizei zeigt verstärkt Präsenz, vor allem an stark besuchten Abenden. Der "Aktionsplan Carré" kostete die Stadt 2024 rund 1,6 Millionen Euro.
Zum ersten Mal diskutiert die Stadt auch über eine Sperrstunde für Bars und Cafés. Diese wird schon länger von der Polizei gefordert, aber noch ist nichts entschieden.
belga/ake