Wegen der neuen Formel-1-Rotation rechnen Malmedy und Stavelot mit hohen finanziellen Verlusten. Grund ist der neue Vertrag, nachdem der Grand-Prix abwechselnd in Spa-Francorchamps und Barcelona stattfinden soll.
Demnach gibt es 2028, 2030 und 2032 kein Formel-1-Rennen in Spa. Für die Stadt Stavelot bedeutet das direkte Einnahmeverluste von rund 1,9 Millionen Euro. Malmedy rechnet mit 800.000 Euro weniger in der Gemeindekasse.
Neben Hotels, Restaurants und Geschäften trifft es auch Vereine und Sportklubs. Sie betreiben Parkplätze und Campingplätze rund um das Rennwochenende.
Zwar organisiert die Rennstrecke weiterhin große Events wie Langstreckenrennen und Motorradrennen. Die Formel 1 bleibt aber wegen ihrer großen, wirtschaftlichen Bedeutung das Highlight des Jahres.
vedia/ake