Die liberale Regionalabgeordnete Christine Mauel wehrt sich gegen die Forderung nach verpflichtenden Jagdkursen. Für sie würden verpflichtende Kurse nur mehr Bürokratie bedeuten und den Zugang zum Jagdschein erschweren. Außerdem gebe es keinen sicherheitspolitischen Notstand, der eine solche Forderung rechtfertigen würde, schreibt Mauel in einer Pressemitteilung.
Weil das aktuelle Prüfungsmodell für den Jagdschein an seine Grenzen stößt, hatte der Regionalabgeordnete Patrick Spies diese Woche gefordert, dass Kandidaten verpflichtend Kurse belegen müssen, um zur Prüfung zugelassen zu werden. Aktuell sind die Kurse freiwillig.
Die wallonische Landwirtschaftsministerin, Anne Catherine-Dalcq, will das Prüfungsmodell reformieren. Wie diese Reform aussieht, ist noch nicht bekannt.
mitt/ake