Das Hohe Venn in seiner vollen Pracht: Samuel Letêcheur hält es in Augenblicken fest - mit Vorliebe im Herbst. "Ich finde, die Herbst-Farben passen gut zur Venn-Landschaft. Das bringt Kontraste hervor. Das zeigt noch mehr die Schönheit des Naturparks." Der Herbst sei etwas Besonderes in der Region. Neben den Farben gehört selbstverständlich auch der Nebel dazu - auch dieser ist Gegenstand einiger seiner Bilder.
Der Winter - gerne bei Schneewetter - gehört für Letêcheur ebenfalls zu den bevorzugten Jahreszeiten, um sich mit der Kamera auf Bilderjagd zu begeben. Im Sommer dagegen sei das Licht oft hart und weniger interessant, findet er. Das gelte besonders im Juni und Juli.
Seine Bilder zeigen die Natur oft in einem sehr klaren, minimalistischen Stil. Das habe den Vorteil, dass man sofort das Thema sehe. "Aber das lässt der Vorstellungskraft viel Spielraum. Man weiß nicht, was drumherum ist. Man sieht, was man sieht, weiß aber nicht, was daneben ist", sagt Samuel Letêcheur.

Manchmal gehört zu einem guten Foto auch Glück dazu: Der richtige Augenblick, das passende Licht etwa. "Das Ziel ist, so weit wie möglich das Gefühl darzustellen, das man vor Ort hatte, indem man das Foto schießt. Man versucht, diesen Eindruck zu wiederzugeben." Einfach sei das nicht. Und vollkommen die Stimmung und den Zauber des Augenblicks herüberzubringen, sei trotz allem kaum möglich. "Ich glaube nicht, dass man das schafft. Das Erleben vor Ort steht immer noch über dem Foto."
Motivjagd noch lange nicht abgeschlossen
Samuel Letêcheur ist Autodidakt, die Fotografie nicht sein Beruf, sondern Leidenschaft. Er stammt aus Han-sur-Lesse in der Provinz Namur, seit gut zwei Jahren lebt er in Sourbrodt. Das Hohe Venn kannte er zwar vorher schon - aber das Entdecken ist deshalb noch lange nicht abgeschlossen. "Ich habe immer im Kopf, Orte zu finden, die ich noch nicht kenne, um Dinge zu entdecken, die genauso wunderbar sind wie die, die viel bekannter sind."
Oft ist Letêcheur auch im Hohen Venn unterwegs, wenn dort sonst kaum eine Menschenseele zu finden ist, beispielsweise ganz früh am Morgen. Er sucht dann häufig die aufgehende Sonne und das entsprechende Licht. "Ich versuche auch, die Vielfalt der Landschaft zu zeigen. Dinge, die man auf dem Plateau sieht und die sich nicht nur auf den Gipfel beschränken, den alle kennen."
Und das auch wenn es schneit oder regnet, wenn Nebel herrscht oder es klirrend kalt ist: Als Venn-Fotograf muss man eben wetterfest sein. Samuel Letêcheur kann ein Lied davon singen.
Moritz Korff





Und in Deutschland werden jeden Tag alle noch letzten übrig gebliebenen Waldflächen in Form von 160 Hektar [täglich!] zubetoniert und verwüstet [Wir haben Platz!].
Es bleibt mein legitimes Recht die EU aufzufordern um ne Klarstellung, dass das Recht auf Naturschutz jedem Volk der Welt zu respektieren ist, auch den Menschen in der BRD.
Weil das UNO-Grundrecht auf Heimat, Natur, Soziale Sicherheit, Staat und physischen Schutz nicht weiter unilateral stoppen darf am "Grenzzaun".