Der Verdacht auf Geflügelpest im Kreis Düren hat sich bestätigt. Bei einer privaten Hobby-Geflügelhaltung in Merzenich wurde das hochansteckende Virus nachgewiesen.
Das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigte den Befund nach einer Referenzuntersuchung. Bereits am Wochenende waren in der betroffenen Haltung 15 Tiere vorsorglich getötet worden.
Unterdessen wurden die Schutzmaßnahmen aufgehoben, die nach einem früheren Ausbruch im Rhein-Erft-Kreis auch Teile des Kreises Düren betroffen hatten. Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass Geflügelhalter ihre Tiere melden und Krankheitsfälle anzeigen müssen. Für die Bevölkerung gilt das Risiko als gering.
az/ js