Nach dem Polizeieinsatz in der Trierer Fußgängerzone am Wochenende ermittelt die Staatsanwaltschaft nun wegen des Verdachts des versuchten Totschlags. Mehrere Passanten hatten am Samstagnachmittag die Polizei alarmiert, nachdem ein Mann mit einem Messer durch die Innenstadt gelaufen war. Einsatzkräfte stellten den Mann wenig später in einer Nebenstraße.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ging der Verdächtige mit einem Küchenmesser auf die Polizisten zu und machte Stichbewegungen. Aufforderungen, die Waffe niederzulegen, kam er nicht nach. Stattdessen zog er ein weiteres Messer mit einer Klingenlänge von 23 Zentimetern aus seiner Jacke und lief auf die Beamten zu. Daraufhin gaben Polizisten Schüsse ab und trafen den Mann ins Bein und in den Fuß. Er wurde verletzt, schwebt jedoch nicht in Lebensgefahr. Die Ermittlungen dauern an.
dpa/swr/re