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Immoblienmarkt in der Provinz Lüttich zieht an - Häuser in Ostbelgien werden teurer

04.02.202613:58
  • Eupen
  • Kelmis
  • Lontzen
  • Lüttich
"Zu verkaufen"-Schild an einem Haus
Bild: Robin Emonts/BRF

Der Immobilienmarkt in der Provinz Lüttich zieht wieder an. Das zeigt das neue Jahresbarometer der Notare. Nach einem schwächeren Jahr stiegen die Verkäufe 2025 um fast 17 Prozent. Auch die Preise legten zu.

Häuser verteuern sich um gut 13 Prozent, Wohnungen um etwas mehr als sechs Prozent. Ein Haus kostete im Schnitt 238.000 Euro. Für eine Wohnung wurden rund 183.000 Euro fällig.

Ein Grund für die neue Dynamik ist laut Notaren die Senkung der Einregistrierungsgebühr für Erstkäufer auf drei Prozent. Käufer verfügten dadurch über mehr Eigenkapital und griffen häufiger zu teureren Objekten, schreibt die Föderation der Notare Fednot. Sie stellt auch fest, dass Verkäufer parallel die Preise angehoben haben.

Nach wie vor variieren die Preise und die Nachfrage pro Gemeinde stark. Im Vergleich zum Landesdurchschnitt sind Käufer in der Provinz Lüttich etwas jünger. Besonders aktiv sind die 26- bis 30-Jährigen. Singles kaufen vor allem Wohnungen, Paare bevorzugen Häuser.

Für die DG gibt das Barometer erstmals seit einigen Jahren auch wieder Zahlen an. Aber nur für drei Gemeinden: Eupen, Kelmis und Lontzen. Am teuersten sind die Häuser in Lontzen mit durchschnittlich 310.000 Euro, am günstigsten in Kelmis mit durchschnittlich 210.000 Euro.

Überall steigen die Preise im Vergleich zu den letzten verfügbaren Datensätzen.

rtbf/ake

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