In Angleur an der Ourthe ist eine neue Messstation für Sedimente in Betrieb gegangen. Das öffentliche, wissenschaftliche Institut ISSeP will damit besser nachvollziehen, wie Sand, Schlamm und Ton in der Flussregion transportiert und abgelagert werden.
Die Station saugt automatisch Wasserproben aus dem Fluss. So lässt sich genau bestimmen, wie viele Sedimente in Bewegung sind. Dann analysieren Experten, ab wann die Sedimente den Schiffsverkehr behindern oder Hochwasser verschlimmern könnten. Auf diesen Daten basierend werden die Flüsse ausgebaggert, damit das Wasser wieder frei fließen kann.
Die Sedimente werden bei starken Regenfällen vor allem aus Feldern ausgewaschen. Jährlich werden in der Wallonie rund 200.000 Tonnen Sedimente aus den Flüssen entfernt.
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