Mehrere Bauernverbände fordern die Wallonische Regierung auf, endlich ein Dosenpfand einzuführen. Trotz Machbarkeitsstudien, parlamentarischer Anhörungen und Unterstützung durch Umwelt- und Landwirtschaftsorganisationen gäbe es immer noch kein Dosenpfand in der Wallonie, heißt es in der Mitteilung.
Für die Landwirte ist das eine Verschwendung von Steuergeldern. In ihrer Pressemitteilung schreiben FWA, UAW und Ferm, das Dosenpfand sei das effektivste Mittel, um gegen weggeworfene Büchsen in der Landschaft vorzugehen. Sie kritisieren, dass die aktuelle wallonische Regierung das Projekt im September 2024 aufgegeben hat. Damals konnten sich die Koalitionspartner nicht auf ein Modell zur Einführung des Dosenpfands einigen.
Dosen machen mehr als ein Drittel des wilden Mülls in der Wallonie aus. Sie stellen für die Landwirtschaft ein erhebliches Risiko dar: Zerkleinerte Dosen können Futter und Weiden kontaminieren, wodurch jedes Jahr mehrere Rinder schwer verletzt oder getötet werden.
mitt/ake
Endlich ein Bericht über Dosenpfand. Bin sehr oft in Österreich, welch wunderschöne Landschaft und nicht nur wegen der Berge, nein ,so weit ich hier schon war ,gleich welche Gegend, keine Dosen oder Plastikflaschen am Straßenrand .Warum??? Weil dort ein Pfand gerechnet wird. Mir unbegreiflich das es noch Länder gibt die darin ein Problem sehen.
Ein Dosenpfand muss dringend her. Damit der Konsument es merkt und deswegen achtsamer wird und Dosen nicht einfach in der Umwelt entsorgt, wäre es gut, wenn das Pfand so hoch wie der Preis des verkauften selbst wäre.
Warum bisher kein Pfand kam? Vielleicht liegt es an der zu großen Lobby?
Klarstellung zu meinem Kommentar. Das Pfand einer Dose sollte der Höhe des verkauften Produkts selbst entsprechen.
Noch ein Zusatz in Bezug auf die Landwirtschaftsverbände: Auch die von den Landwirten so massiv gebrauchten Plastikplanen stellen nicht nur ein großes Umweltproblem dar; sie sind auch gefährlich für das Vieh.