In Verviers bleibt der Druck auf den Wohnungsmarkt hoch. Laut offizieller Zählung stehen derzeit rund 600 Gebäude leer. Das entspricht etwa 1.000 bis 1.500 ungenutzten Wohnungen, wie der Schöffe für Städtebau und Wohnungswesen, Malik Ben Achour, erklärte.
Die Stadt setzt deshalb verstärkt auf eine Politik gegen den Leerstand. Neben strengeren Kontrollen und einer erhöhten Leerstandssteuer setzt sie auf den Dialog mit Eigentümern. 2025 konnten so über 300 Wohnungen wieder bewohnbar gemacht werden.
Ziel der Stadt bleibt laut Schöffe Ben Achour, die Wohnqualität im Stadtgebiet zu stärken und die Dörfer vor weiterer Bebauung zu schützen.
meuse/mz