Nach dem verheerenden Brand im Kennedy-Turm in Lüttich am 24. Juni 2024 hat die Hilfeleistungszone Lüttich ihren Einsatz ausgewertet. Bei dem Feuer kamen drei Menschen ums Leben, 18 weitere wurden verletzt.
Ziel des Berichts ist es, aus dem Geschehen Lehren zu ziehen und künftige Einsätze zu verbessern. Die Feuerwehr stellte mehrere Schwachstellen fest, die den Einsatz erschwerten.
So erwies sich die unterschiedliche Nummerierung der Wohnungen je nach Zugang als problematisch. Auch der komplizierte Zugang zu den Pumpen, mit denen Wasser in die oberen Stockwerke befördert wurde, führte zu Verzögerungen.
Zudem begünstigte das Fehlen einer Belüftung der technischen Schächte die rasche Ausbreitung des Feuers. Im Bericht wird außerdem vereinzelt eine unzureichende körperliche Belastbarkeit von Einsatzkräften thematisiert.
Gemeinsam mit der Stadt wurden bereits Verbesserungsmaßnahmen angestoßen. Der inzwischen renovierte Turm ist wieder bewohnt.
rtbf/re