DG organisiert Sprachenaustausch in Philippeville und Dinant

Die Deutschsprachige Gemeinschaft organisiert für jeweils 50 Primar- und Sekundarschüler einen Sprachenaustausch in der Französischen Gemeinschaft. Frankophone Pädagogen werden den Aufenthalt betreuen.

Mitte August haben die Kinder und Jugendlichen die Chance, in Internaten von Philippeville und Dinant den französischsprachigen Landesteil besser kennenzulernen. Während des einwöchigen Aufenthalts betreuen frankophone Pädagogen sowohl Sprachkurse wie auch Kontakte in den Bereichen Kunst, Sport, Kultur und Tourismus.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, werden die jeweils 50 ersten Anmeldungen beim Unterrichtsministerium berücksichtigt. Den Großteil der Kosten übernimmt die Deutschsprachige Gemeinschaft. Der Anteil der Teilnehmer beträgt 200 Euro.

mitt/okr

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7 Kommentare
  1. Olivia BORN-WIESEN

    Guten Tag !

    Wir interessieren uns für diesen Austausch für unsere Tochter ( Jahrgang 2007).

    Gibt es nähere Informationen zu den Terminen und dem Programm ?

    Vielen Dank für Ihre Antwort !

    Mit freundlichen Grüßen,

    Wiesen Olivia

  2. Marcel scholzen eimerscheid

    Mangelnde Französischkenntnisse sind eine negative Begleiterscheinung der Autonomie. Und jetzt muss viel Geld aufgewendet werden, um ein Problem zu lösen, das es ohne Autonomie nicht gegeben hätte. Da bleibt nur Kopfschütteln als Reaktion und die Frage, wem die Autonomie genutzt hat. Den betroffenen Schülern bestimmt nicht. Nur den Parteisoldaten aller Couleur.

    Solche Sprachkurse sind natürlich eine gute Idee. Vermittelt allerdings nur Grundkenntnisse. Französisch lernt man am besten auf der Arbeit oder bei einer Freizeitbeschäftigung.

  3. Edmund Gebser

    Werter Herr Scholzen,
    wenn mangelnde Französischkenntnisse eine negative Begleiterscheinung der Autonomie sind, was sind dann die mangelnden Deutschkenntnisse der in der DG lebenden und arbeitenden Wallonen?
    Man kann sich natürlich auch Argumente konstruieren, ich wundere mich nur das nicht, wie es bei Ihnen sonst üblich ist, der Klimawandel die Schuld an den mangelnden Französischkenntnissen trägt.

  4. Marcel scholzen eimerscheid

    Guten Morgen Herr Gebser. Die mangelnden Deutschkenntnisse von Wallonen in der DG sind nicht Thema jetzt und auch nicht der Klimawandel. Sie lenken ab vom eigentlichen Problem. Ich wollte ua nur darauf hinweisen, dass die Autonomie nicht gleichermaßen jedem zu gute kommt. Ich sehe keinen Vorteil in mangelnden Französischkenntnissen ? Sie denn ? Viele junge Menschen werden dadurch in ihrer Entwicklung behindert. Um Karrierechancen gebracht. Dies auf dem Altar der politischen Eitelkeiten diverser Politiker.

  5. Edmund Gebser

    Guten Morgen Herr Scholzen,
    irgendwie ist es mir ein innerer Vorbeimarsch das auch Sie die Initiative unserer Regierung begrüßen und damit Ihren ersten Post ad absurdum führen.

  6. joseph ramscheid

    Es ist eine Tatsache, dass die Französischkenntnisse durch das Erstarken der PDB stark gelitten haben. Ich habe in den sechziger Jahren problemlos ein Studium an einer französischsprachigen Schule mit Erfolg bestanden. Leider sind die meisten Abiturienten der DG heute nicht mehr imstande, ein Studium an einer französischsprachigen Hochschule zu bestehen. Ist das jetzt eine Folge der immer größer werdenden Autonomie der DG?
    Zum Kommentar des Herrn Gebser möchte ich nebenbei bemerken, dass (die Konjunktion ‚dass‘ wird mit zwei ‚S‘ geschrieben!) Deutschkenntnisse der Deutschsprachigen sehr stark nachgelassen haben.

  7. Marcel scholzen eimerscheid

    Werter Herr Ramscheid. Sie haben Recht. Sie beschreiben eine kulturelle Rückwärtsentwicklung, das Gegenteil von Fortschritt.

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