Eine Frau aus Embourg bei Lüttich hat nun definitiv einen Rechtsstreit gegen den Pharmariesen Johnson & Johnson gewonnen.
Die Frau hatte geklagt, weil sie nach Einsetzen einer Hüftprothese gesundheitliche Schäden hatte, die auf eine Vergiftung mit Kobalt hinwiesen. Die Hüftprothese war von der englischen Firma DePuy im Auftrag von Johnson & Johnson hergestellt worden und wurde später vom Markt genommen.
Mitte des Monats bestätigte der Appellationshof in Lüttich das erstinstanzliche Urteil auf Schadensersatz. Wie die Anwältin der Frau mitteilte, zieht das Unternehmen dagegen nicht vor den Kassationshof.
sudinfo/sp