Beirat für Integration schockiert über Hasskommentare

Der Beirat für Integration und Zusammenleben in Vielfalt ist erschrocken über die Hasskommentare im Netz zum geplanten Asylbewerberheim in Büllingen. Das schreibt Info-Integration im Namen des Beirats in einer Pressemitteilung.

Hotel International in Büllingen (Bild: Chantal Delhez/BRF)

Hotel International in Büllingen (Bild: Chantal Delhez/BRF)

Kürzlich war bekannt geworden, dass im früheren Hotel International in Büllingen 40 Asylbewerber untergebracht werden sollen.

Die Asylbewerber in den Empfangszentren in Eupen, Manderfeld und jetzt Büllingen machten gerade mal ein halbes Prozent der ostbelgischen Bevölkerung aus, rechnet der Beirat vor.

Er weist daraufhin, dass diese Menschen vor Krieg oder persönlicher Verfolgung flüchteten.

mitt/vk

3 Kommentare
  1. Dieter Leonard

    Wie jetzt? Diese Menschen sagen doch – ihren eigenen Aussagen zufolge – nur ihre Meinung.

    Wie z.B. : „Na dann, viel Spaß. Dann wird nun also auch Büllingen beglückt.“
    oder
    „Soll doch jeder der den Asylflüchtlingen zujubelt und „lasst sie rein“ schreit, welche bei sich aufnehmen. Dann wären alle glücklich.“

    Noch nie etwas von Meinungsfreiheit gehört?

    Zugeben, im Vergleich zu den Hasstiraden einschlägiger Foren, eher Hetze für Anfänger.

    Der immer wiederkehrende Hinweis auf die Meinungsfreiheit ist das Totschlagargument schlechthin.

    Aber wer sich in Ermangelung von Argumenten oder einer auf Fakten beruhenden differenzierten Auseinandersetzung mit einem Thema immer wieder darauf beruft, „das man das ja wohl noch sagen darf“, kann sich sicher sein… ja, es gibt auch ein Recht auf eine einfältige und dumme Meinungen…

    … und das Recht, diese zu kritisieren.

    Vorhang zu…?

  2. Marcel Scholzen Eimerscheid

    Guten Abend Herr Leonard.

    Man könnte die Meinungsfreiheit abschaffen.Nur das würde nicht viel nutzen.Es würde nichts an der Einstellung von verschiedenen Leuten ändern.Dann hätte man eine ausländerfreuendliche Fassade wie in der DDR.Aber unterschwellig gäbe es trotzdem Ausländerfeindlichkeit.Daher ist es am besten miteinander zu reden.Vielleicht Mal fragen, warum verschiedenene Menschen ausländerfeindlich sind.Es hat doch alles seine Ursachen.

    Auch in diesem Fall denken Sie nicht lösungsorientiert.Sie denken, eine ausländerfreuendliche Fassade wäre die Lösung.Das ist Illusion und Selbstbetrug.Den Menschen den Mund verbieten, ist nicht Lösung.Dialog, Kommunikation, um Vertrauen werben ist besser.

  3. Mario Mausen

    Wenn ich also kein Asylantenheim in meiner Nachbarschaft haben will, bin ich automatisch ausländerfeindlich…und vielleicht sogar rechtsradikal? Nun ja, jedem seine Meinung…….