Pay-TV-Sender Sky: Acht Ostbelgier wegen Manipulation vor Gericht

Die Ratskammer am Gericht Erster Instanz in Eupen hat acht Personen, die im Verdacht stehen, den deutschen Bezahlsender Sky über vier Jahre gehackt und anderen Personen illegalen Zugang zu Sky-Diensten angeboten zu haben, vor das Strafgericht verwiesen.

Pay-TV-Sender Sky (Archivbild: Daniel Leal/AFP)

Archivbild: Daniel Leal/AFP

Das berichtet das Grenzecho am Freitag. Demnach soll die Verhandlung im Monat Dezember stattfinden. Die acht Angeklagten müssen sich unter anderem wegen der EDV-Manipulation, Geldwäsche und Hehlerei verantworten. Ihnen drohen Haftstrafen von bis zu fünf Jahren.

Den unrechtmäßigen ostbelgischen Sky-Nutzern drohen keine strafrechtlichen Konsequenzen, da dies die Ermittlungen hätte ausufern lassen, zitiert das Grenzecho die Eupener Staatsanwältin Andrea Tilgenkamp.

ge/mz

3 Kommentare
  1. Mario Mausen

    Oder drohen den Sky-Nutzern keine Strafverfolgung, weil wahrscheinlich auch einige bekannte Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik dieses Angebot in Anspruch genommen haben könnten ???????

  2. Marcel scholzen eimerscheid

    Selbst die großen Tiere haben im guten Glauben gehandelt und den Verkäufern vertraut.

  3. Rainer Manz

    Die Kunden kennt man, da Computer mit allen Daten beschlagnahmt wurden. Ohne Kunden kein Geschäft. War Frau Staatsanwältin eventuell auch Kunde. Die „Belgische Gerechtigkeit“ kommt hier wieder voll zum Einsatz.