Umfrage zu den Spritpreisen: Was denken die Bürger?

Die Kraftstoffpreise in Belgien sind wieder gestiegen. Aber getankt werden muss trotzdem. Was sagt der Endverbraucher dazu?

Tankstelle in Eupen am 31. Mai 2022

Bild: Christoph Heeren/BRF

Die Preise steigen wieder – sehr zum Unmut der Autofahrer. Getankt werden muss immer, denn viele sind auf das Auto angewiesen. Aber nach den Preisen schauen die wenigsten – sie versuchen es, aber nicht immer hat man die Zeit, zu tanken, wenn es günstiger ist.

Die Belgier sind eher bereit, nach Deutschland zum Tanken zu fahren, als umgekehrt. Wenn man zum Beispiel in Raeren wohnt, ist die Grenze nicht sehr weit – auch wenn es dort nicht billiger ist als in Belgien. Auch die Steuersenkung in Deutschland birgt wenig Hoffnung. Und so bleiben die Kraftstoffpreise ein Ärgernis.

ch/sr

3 Kommentare
  1. Peter Mertens

    Und ich sage es nochmal, 2 Wochen eine bestimmte Marke nicht mehr anfahren und der Preis wird sinken.
    Wird nicht klappen da keine Einigkeit.
    Da kommen wieder 1000 Ausflüchte, wie da tanke ich immer, kenne ich schon lange.
    Muss ich einen Umweg fahren, mit der anderen Marke läuft der Motor nicht richtig usw…
    Ist man ja gewohnt, nichts tun aber jammern…

  2. Marcel Scholzen Eimerscheid

    Hier zeigt sich die Schwachheit eines zerfallenden Staates, dem eine gewisse politische Korrektheit wichtiger ist als das Wohl der Bevölkerung.Man sieht keinerlei politische Bemühungen etwas gegen die hohen Preise zu tun.Mir scheint, dass politische Parteien wie die PS, die mitregieren und mitverantwortlich sind für diese Situation, noch politisch davon profitieren wollten indem sie höhere Löhne fordern.Nur dieses doppelte Spiel wird von den meisten durchschaut.

    Es ist komisch, dass in Ungarn Inländer für Treibstoff weniger zahlen als Ausländer.Mitunter gibt es Möglichkeiten.

    Der politische Wille in Belgien fehlt. Das ist alles.

  3. Maria van Straelen

    Herr Mertens und wer bestimmt, welche Marke boykottiert werden soll? Und wieviel % der Bevölkering denken Sie dann zu erreichen bei der Vielfalt der Medien? Ich tippe auf 0,01% Wird die großen Marken sowas von beeindrucken!

    Herr Scholzen-Eimerscheid, toller Vorschlag. Ungarn, der schlechteste und beschämenste Staat der EU darf das gar nicht. Alle EU-Europäer z.B. müssen gleiche Rechte haben.

    Und auch Sie wissen doch wie Kapitalismus funktioniert. Die Erhöhung geht erstmal von den Lieferanten aus. Die Steuern könnten gesenkt werden, OK, das hat nichts mit „zerfallendem Staat“ zu tun. Man kann auch mal weniger aufs Gas drücken. Vor ein paar Wochen habe ich eine jüngere Frau gesehen, die mit Ihrem Auto auf einem Eupener Parkplatz bis zur Zahlsäule fuhr, bei laufendem Motor (!!) ausstieg, um sich ein Ticket zu besorgen. Und fast wöchentlich sieht man Leute in stehenden Autos mit laufendem Motor… Zu teurer Sprittpreis? Das liegt auch beim Verbraucher