Paasch spricht Pandemie- und Flutopfern Mut zu

In seiner Neujahrsansprache hat DG-Ministerpräsident Oliver Paasch das letzte Jahr, das von der Corona-Pandemie geprägt war, noch einmal Revue passieren lassen. Dabei verglich er die Situation auch mit der vor einem Jahr.

Damals hätten wir den Jahreswechsel im Lockdown verbracht, so Paasch. Zwar gälten immer noch Einschränkungen, das schmerze, aber die Schutzmaßnahmen seien weit weniger einschränkend als letztes Jahr.

Dieser Fortschritt sei den Impfungen zu verdanken. Dass wir uns von Welle zu Welle hangelten, damit müsse irgendwann Schluss sein, so der Ministerpräsident. Eine höhere Impfquote müsse erreicht werden.

Der Ministerpräsident erinnert in seiner Ansprache auch an die Flutkatastrophe von Mitte Juli, die unglaubliches Leid verursacht habe. Den Betroffenen machte Paasch in seiner Neujahrsrede Mut: „Ich habe zahlreiche Flutopfer in ihren zerstörten Häusern besucht, ich habe viele erwachsene Menschen weinen gesehen. Das hat mich sehr berührt und traurig gemacht. Ich möchte allen Opfern der Flutkatastrophe und der Pandemie im Namen der Regierung unser ehrliches Mitgefühl aussprechen. Die Deutschsprachige Gemeinschaft hat selbstverständlich alle Instrumente ihrer Autonomie aktiviert, um die Not zu lindern, um den Menschen in unserer Heimat zu helfen.“

Lena Orban